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Es gibt eine Menge spannende und historisch wertvolle Literatur über deutsche Schmalspurbahnen. In dem Band “Die Spreewaldbahn” von Erich Preuß, erschienen im transpress-Verlag, werden viele Fahrzeuge der ehem. Spreewaldbahn in Bild, Wort und Maßskizze vorgestellt.
Da es einerseits einen solchen vierachsigen Wagen der DR im LGB-Programm (noch) nicht gibt, dieser mir andererseits von der Optik her sehr gut gefiel, blieb mir nur, zu Säge, Holz, Messingprofilen und Lötkolben zu greifen. Der Wagenkasten entstand in Spantenbauweise aus Sperrholz, das anschließend mit dünnen Sperrholz- Wandteilen beplankt wurde. Das Dach wurde aus schmalen Brettchen auf die runden Spanten geklebt und verschraubt, gespachtelt, geschliffen und mit einer Lage Schleifpapier (wasserfest) beklebt. Die anschließende Lackierung erfolgte mit GÜNTER-Sprühfarben in RAL-Tönen.
Beschriftet wurde der Wagenkasten mit weißen Aufreibebuchstaben, die durch die anschließende, matte Klar-Lackierung abriebfest wurden.
Der Rahmen des Wagens besteht aus einem Querverstrebten Gerüst aus Messing-U-Pro- filen. Die einzelnen Teile wurden gesägt, geschliffen und auf einem Hilfsrahmen ausgerichtet. Für die stabile Verbindung sorgen Lötstellen. Die Drehgestelle und Radsätze sind Ersatzteile von LGB. Schließlich wurde der lackierte Wagenkasten auf den Rahmen geschraubt und das ganze Fahrzeug noch mit Griffstangen, Schlußscheiben-Haltern aus Messingdraht und Ketten an den Bühnenübergängen versehen.
Insgesamt eine Bereicherung meines Fahrzeugparks, auch wenn der Wagen (immerhin mein Erstlingswerk) nicht so fein detailliert und (leider nicht!) so wetterfest ist wie Lehmann’s Großserien-Modelle aus Kunststoff.
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